x
Ihr Besuch wird von der Matomo-Webanalyse erfasst. Das Tracking erfolgt vollständig anonymisiert und dient der kontinuierlichen Verbesserung dieses Webangebotes.
Tracking akzeptieren Tracking deaktivieren

Nachrichten und Termine

Bundesratspräsident Bodo Ramelow besucht KZ-Gedenkstätte Dachau

Eingeladen von Pfarrer Dr. Björn Mensing (Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau) und begleitet von Stiftungsdirektor Karl Freller, besuchte am Sonntag, 18. September 2022, der Ministerpräsident von Thüringen und amtierende Bundesratspräsident Bodo Ramelow die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Terminhinweis: Deutsch-Polnisches Gedenken zum 83. Jahrestag der ersten Deportation in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Am Sonntag, 18. September 2022, begrüßen die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau und Stiftungsdirektor Karl Freller den Bundesratspräsidenten Bodo Ramelow in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Ab 15 Uhr erinnern im Rahmen einer Gedenkfeier die Zeitzeugen Leszek Żukowski und Ernst Grube sowie Bundesratspräsident Ramelow an die polnischen Häftlinge im KZ Dachau.

Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten trauert um Johann Werner, Altbürgermeister von Flossenbürg

Am Dienstag, 2. August 2022 ist der Altbürgermeister Johann Werner im Alter von 82 Jahren verstorben. Stiftungsdirektor Karl Freller äußerte sich betroffen: "Johann Werner hat schon in den achtziger Jahren Entscheidendes erkannt und weit über die lokale Ebene hinaus als Bürgermeister wichtige Impulse in der Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit gegeben. Er war ein Versöhner. Wir verlieren einen Macher und visionären Mitstreiter gegen das Vergessen und für das „Nie Wieder“. “

Stiftungsdirektor Karl Freller anlässlich der Gründung des Zentralrats der Juden am 19. Juli vor 72 Jahren

"Es braucht die Sichtbarkeit von jüdischem Leben in Deutschland und ein Verständnis dafür“ „Seit 72 Jahren gibt es den Zentralrat der Juden in Deutschland. Er ist eine unverzichtbare moralische Instanz, deren mahnende Stimme und deren großes gesellschaftliches und politisches Engagement seit der Corona-Pandemie noch nötiger geworden sind. Der nachweisliche, erschreckende Anstieg von antisemitischen Äußerungen und Taten in den letzten Jahren braucht die Sichtbarkeit von jüdischem Leben in Deutschland und ein Verständnis dafür. Da die Bekämpfung von Antisemitismus idealerweise bei jungen Menschen ansetzt, kommt den Schulen eine Schlüsselposition hierbei zu. So hat der Zentralrat der Juden mit den Antisemitismusbeauftragten von Bund und Ländern und der Kultusministerkonferenz eine wegweisende Erklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus in der Schule verabschiedet.

Neue Ausstellung: Talya Lubinsky: Melting Stone in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Talya Lubinskys Ausstellung Melting Stone ist ein künstlerischer Dialog mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Die Ausstellung der südafrikanischen Künstlerin ist in einem stillgelegten Gebäude untergebracht, das einst die Büros der Deutschen Erd- und Steinwerke beherbergte. Sie nimmt die geologisch-historische Bedeutung von Granit und Glas zum Ausgangspunkt, um Gedenkkulturen zu befragen.

RIAS Bericht 2021

Stiftungsdirektor Freller zur Veröffentlichung des RIAS Berichts 2021: „2738 antisemitische Vorfälle in Deutschland im vergangenen Jahr sind 2738 Vorfälle zu viel!“

Conference European Rabbis (CER): Gedenkakt in der KZ-Gedenkstätte Dachau zum Abschluss

Zum Abschluss der CER- Generalversammlung fand am 1. Juni eine gemeinsame Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt. KZ-Gedenkstättenleiterin Dr. Gabriele Hammermann begrüßte die Gäste. Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie Joachim Herrmann, MdL, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, hielten die Reden, denen eine gemeinsame Kranzniederlegung mit Gedenkminute folgte. Im Anschluss daran besichtigten die Rabbiner die KZ-Gedenkstätte auf geführten Rundgängen.

75 Jahre KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Einweihung von Kapelle und Gedenkanlage am 25. Mai 1947

Flossenbürg galt lange Zeit als vergessenes Konzentrationslager, aber mit der Einweihung der Kapelle und der Gedenkanlage am Pfingstsonntag des Jahres 1947 war in Flossenbürg europaweit eine der ersten Gedenkstätten am Ort eines ehemaligen Konzentrationslagers entstanden. In den 75 Jahren seit der Einweihung ist die Gedenkstätte zu einem international bekannten europäischen Lern- und Erinnerungsort gewachsen.