x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Alle Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen

Stiftungsdirektor Freller: „Keine Ausgrenzung von Sinti und Roma!“ Zum Gedenktag des Völkermords an den Sinti und Roma.

MÜNCHEN, 16. Dezember 2021 – Der Gedenktag an den Völkermord, der an den Sinti und Roma begangen wurde, findet dieses Jahr in Deutschland am 19. Dezember statt. Vor 79 Jahren, am 16. Dezember 1942, wurde der berüchtigte „Auschwitz-Erlass“ unterzeichnet. Er ordnete die Deportation von Sinti und Roma an, mit dem Ziel, sie als Minderheit komplett zu vernichten. „Sinti und Roma haben damals Furchtbares erleiden müssen“, erinnert Karl Freller, Direktor Stiftung Bayerische Gedenkstätten, und mahnt: “viel zu lang hat es gedauert, bis dieses Leid staatlich und gesellschaftlich anerkannt wurde. Doch auch heute noch erfahren Sinti und Roma nachweislich Ausgrenzung. Das darf nicht so bleiben!“

Stiftung Bayerische Gedenkstätten gratuliert Abba Naor zur Ehrung

MÜNCHEN, 08. Dezember 2021 – Der Zeitzeuge Abba Naor ist heute als erster mit dem neuen Verfassungsorden des Bayerischen Landtags ausgezeichnet worden. Landtagspräsidentin Ilse Aigner ehrte den 93-Jährigen in feierlichem Rahmen in Anwesenheit von Israels Generalkonsulin Carmela Shamir, dem 1. Landtagsvizepräsidenten und Stiftungsdirektor Karl Freller sowie dem Präsidium. „Ich gratuliere unserem langjährigen Stiftungsratsmitglied, einem engagierten Brückenbauer und meinem gutem Freund, Abba Naor, im Namen der gesamten Stiftung ganz herzlich zu dieser sehr verdienten Auszeichnung“, so Freller.

Stiftungsdirektor Karl Freller: „Vom Menschenhass zum Völkermord ist nur ein kurzer Weg!“

MÜNCHEN, 07. Dezember 2021 – Anlässlich des jährlichen Tags des Gedenkens an die Opfer von Genozid und zur Genozid-Prävention am 9. Dezember, betont Karl Freller, Stiftungsdirektor Bayerische Gedenkstätten, dass dieses Thema alle angehe und aktuell besondere Wachsamkeit gefordert sei: „Unsere Zeit ist geprägt von Polarisierung und tiefen Rissen, die sich durch die Gesellschaft ziehen. Die Pandemie verstärkt diesen Trend deutlich; Verschwörungstheorien und die Suche nach Sündenböcken haben Konjunktur.  Wir brauchen deshalb gerade jetzt eine starke Demokratie und den Willen zum Dialog. Die Vergangenheit hat gelehrt: Vom Menschenhass zum Völkermord ist nur ein kurzer Weg!“

Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - Stiftungsdirektor Karl Freller liest wider das Vergessen

MÜNCHEN, 9. November 2021 – Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus veranstaltet der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ heute ab 13:00 Uhr eine Lesung am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße in München. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Erinnerung an die jüdischen Männer, Kinder und Frauen, die vor 80 Jahren in der ersten großen Deportation aus München ins litauische Kaunas deportiert und dort im KZ ermordet wurden. Ihre Namen werden vorgelesen und so dem Vergessen entrissen. Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, ist einer der Vortragenden.

Bei Koalitionsverhandlungen Zukunft der Erinnerung berücksichtigen!

MÜNCHEN, 17. Oktober 2021 – „Bitte bei den Koalitionsverhandlungen unbedingt auch die Zukunft der Erinnerung in Deutschland berücksichtigen!“ Diesen Appell richtet der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und Vizepräsident des Bayerischen Landtages, Karl Freller, an die Verhandlungsführer in Berlin, nachdem in dieser Woche in Berlin bereits die Verhandlungen beginnen.

Zum Jahrestag des Anschlags von Halle: Stiftung fordert klares gesellschaftliches Nein zu Antisemitismus

MÜNCHEN, 8. Oktober 2021 – Am 9. Oktober jährt sich der antisemitische Anschlag von Halle an der Saale zum zweiten Mal. Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, fordert in Erinnerung an diese Tat und angesichts jährlich steigender antisemitischer Straftaten in Deutschland eine klare Haltung in der Gesellschaft gegen Antisemitismus. Gleichzeitig betont er die Bedeutung von Erinnerungsarbeit in diesem Zusammenhang: „KZ-Gedenkstätten und Opfermahnmale zeigen, wohin Antisemitismus führen konnte, sie geben den Opfern einen sichtbaren Raum und lassen uns sie nicht vergessen. Das junge Mahnmal der Synagogentür in Halle ist eine Aufforderung an uns alle, wachsamer zu sein und für effektiven Schutz zur sorgen.“

Die Stiftung gratuliert: Verleihung des Verdienstordens an Dr. Josef Schuster

MÜNCHEN, 1. Oktober 2021 – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute im Schloss Bellevue in Berlin anlässlich des Tags der Deutschen Einheit Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die Kunst und das - von den pandemiebedingten Einschränkungen besonders betroffene - Kulturleben eingesetzt haben. Zu den derart Ausgezeichneten gehört Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland. Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, gratuliert dem langjährigen Stiftungsratsmitglied voller Hochachtung und Dankbarkeit.

Anlässlich des „Tags der Stiftungen“ 2021: Erinnern für die Zukunft

MÜNCHEN, 30. September 2021 – Anlässlich des diesjährigen „Tags der Stiftungen“ am 1. Oktober unter dem Motto „Zusammen gestalten wir Zukunft“, lenkt Stiftungsdirektor Karl Freller den Blick auf das Engagement von Stiftungen im Bereich der KZ-Gedenkstättenpflege: „Für eine historisch aufgeklärte Zukunftsgestaltung brauchen wir eine gelebte Erinnerungskultur. Die KZ-Gedenkstätten sind besondere Erinnerungsorte, die den Besuchern – und vor allem auch der Jugend - das ermöglichen."

Pädagogische Stelle für KZ-Gedenkstätte Flossenbürg - Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern: Engagement gegen Antisemitismus und für Erinnerungsarbeit

MÜNCHEN, 22. September 2021 – Vertreter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, die Stiftung Bayerische Gedenkstätten als Trägerin und die Leitung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg unterzeichneten gestern einen Vertrag über die Einrichtung einer neuen pädagogischen Vollzeitstelle in der dortigen Bildungsabteilung. Der Fokus soll auf der Stärkung der bestehenden Jugendarbeit sowie der Zusammenarbeit mit kirchlichen Zielgruppen liegen und das kirchliche Engagement gegen Antisemitismus und für Erinnerungsarbeit unterstreichen.