Aktuelle Pressemitteilungen
Im Archiv finden sich alle Pressemeldungen nach Jahren sortiert.
Ideenwettbewerb zur Integration des Steinbruchareals in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
München, 16.07.2026 – Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg führt gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach seit dem 1. Juli 2026 einen offenen, zweiphasigen Ideenwettbewerb durch: Ziel ist die Integration des ehemaligen KZ-Steinbruchareals am „Wurmstein" in Flossenbürg in die KZ-Gedenkstätte, da der Steinbruch von zentraler Bedeutung für das Verständnis des historischen Tatorts ist.
Einbruch ins Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
In der Nacht von Samstag, 11. Juli, auf Sonntag, 12. Juli, brachen Unbekannte in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ein. Der oder die Täter entwendeten Bargeld aus dem dort befindlichen inklusiven Museumscafé. Zu den Büros der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde sich gewaltsam Zutritt verschafft. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter folgender Rufnummer entgegen: 0961 / 401 22 22.
Nachruf auf Peter Bürgel, Oberbürgermeister a.D.
MÜNCHEN / DACHAU, 10. Juli 2026 – Mit großer Betroffenheit hat die Stiftung Bayerische Gedenkstätten vom Tod des ehemaligen Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Dachau, Peter Bürgel, erfahren. Er verstarb am 8. Juli 2026 im Alter von 73 Jahren. Peter Bürgel hat sich in besonderer Weise um die Stadt Dachau und ihre Erinnerungskultur verdient gemacht. Während seiner Amtszeit von 2002 bis 2014 setzte er sich nachhaltig für den Ausbau und die Weiterentwicklung der KZ-Gedenkstätte Dachau ein und leistete hierzu einen maßgeblichen Beitrag.
Gedenkort Mühldorfer Hart: Monitoring und statische Untersuchung des Bunkerbogens gestartet
Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat mit der statischen Untersuchung und Monitoring des Bunkerbogens begonnen. Der Bunkerbogen war der zentrale Ort der Zwangsarbeit für tausende KZ-Häftlinge. Unter Federführung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten wird dieser Ort durch das Staatliche Bauamt Rosenheim und dem Büro Latz + Partner Landschaftsarchitektur Stadtplanung Architektur Partnerschaft mbB als dritter NS-Gedenkort im Mühldorfer Hart ausgestaltet. Ziel ist, den bisher nur eingeschränkt zugänglichen Ort zu einem Informationsangebot zum Thema KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf weiterzuentwickeln.
Wiederholte Sachbeschädigung am Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf – Stiftungsdirektor Karl Freller empört: „Wer hier mutwillig zerstört, fügt nicht nur der Allgemeinheit finanziellen Schaden zu, sondern zeigt auch keinen Respekt vor den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen“
MÜNCHEN, 2. Juni 2026 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten verurteilt die erneuten Sachbeschädigungen am Interimszaun im Bereich des ehemaligen KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf mit Nachdruck. In den vergangenen Wochen kam es mehrfach zu mutwilligen Beschädigungen der Absperrungen auf dem Gelände. Die hierdurch entstehenden Reparaturkosten werden aus öffentlichen Mitteln getragen und belasten damit die Allgemeinheit.
Inhaltspezifische Aktionen
