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Feierliche Würdigung des weltberühmten Denkmals: Abschluss der Sanierung der Bronzeskulptur des Internationalen Mahnmals

MÜNCHEN / DACHAU - 12. Oktober 2022 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten und die KZ-Gedenkstätte Dachau würdigen die Fertigstellung der umfangreichen Sanierung und Restaurierung des Internationalen Mahnmals des Künstlers Nandor Glid (1924-1997) aus dem Jahre 1968. Zu der Veranstaltung am Dienstag, den 18. Oktober 2022 ab 15:00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte sind neben geladenen Gästen auch Besucherinnen und Besucher willkommen.

Die Stiftung trauert um Bayerns frühere Landtagspräsidentin Barbara Stamm

MÜNCHEN, 5. Oktober 2022 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten trauert um Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D. „Tief bestürzt haben wir heute die Nachricht vom Tod von Barbara Stamm erhalten. Wir verlieren eine wichtige politische Stimme und Initiatorin für die Erinnerungskultur in Bayern. Ihrer Familie und ihren Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl“, so Stiftungsdirektor Karl Freller. Barbara Stamm war langjähriges engagiertes Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und hat maßgebend das öffentliche Gedenken und Erinnern in Bayern mitgeprägt.

FCN Fans recherchieren zum Club im Nationalsozialismus. Stiftungsdirektor Freller begrüßt FCN-Fans zu Rundgang und aktiver Erinnerungsarbeit in der KZ-Gedenkstätte Dachau: „Sie geben den aus dem Verein ausgeschlossenen jüdischen Mitgliedern ein Gesicht“

MÜNCHEN / Dachau, 18. September 2022 – Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, ist als Vereinsbeirat des Fußballclubs 1. FC Nürnberg (FCN) tätig und dessen leidenschaftlicher Fan. So begrüßte er heute umso herzlicher eine Gruppe von FCN-Fans, die sich aktiv mit dem Thema Fußballsport während des Nationalsozialismus auseinandersetzen. „Ich bin dankbar für Ihren Besuch und für Ihr Engagement. Mit Ihrem Workshop zu Biografien von FCN-Club-Mitgliedern, die hier im KZ Dachau inhaftiert waren, helfen Sie, den in der NS-Zeit aus dem Verein ausgeschlossenen jüdischen Menschen ein Gesicht zu geben und ihre Biografien öffentlich zu machen.“

Impulse für eine engagierte Bildungsarbeit: Neue pädagogische Stelle in Gedenkstätte Flossenbürg besetzt - Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern fördert Jugendarbeit

MÜNCHEN, 15. September 2022 – Seit 01. September ist die neu geschaffene pädagogische Stelle in der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besetzt. Hierfür konnte Johannes Bretting (33) gewonnen werden. Bretting kommt von der Universität Frankfurt a.M., wo er aktuell an einer Promotion im Bereich der Gedenkstättenpädagogik arbeitet. Seine Stelle wird zu großen Teilen von der Evangelischen Landeskirche Bayern finanziert. Der inhaltliche Fokus liegt auf der Stärkung der bestehenden Jugendarbeit, der Zusammenarbeit mit kirchlichen Zielgruppen und dem klaren Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus und für eine gelebte, lebendige Erinnerungsarbeit.

Kanadische Gäste gedenken der Opfer: Stiftungsdirektor Freller begleitet Generaldelegierte von Québec und Junge Transatlantiker durch die KZ-Gedenkstätte Dachau

Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, kam heute Nachmittag zu einem gemeinsamen Rundgang mit Kranzniederlegung in die KZ-Gedenkstätte Dachau. Er begrüßte Elisa Valentin, Generaldelegierte von Québec, sowie eine Gruppe junger Frauen und Männer der Initiative Junge Transatlantiker e.V. (IjT). Die kanadische Provinz Québec ist Partner des Freistaates Bayern. „Ich schätze die große Verbundenheit zwischen Québec und Bayern. Besonders dankbar bin ich, dass auch die Jungen Transatlantiker heute hier sind, um sich mit der dunkelsten Vergangenheit unseres Landes auseinanderzusetzen. Umso wichtiger ist uns für Gegenwart und Zukunft der Brückenbau über Ländergrenzen und Nationen hinweg, den Ihre Organisation so erfolgreich pflegt.“

Erinnerung und Mahnung zum Antikriegstag - Stiftungsdirektor Freller: „ ‚Nie wieder!‘ - auch zum Krieg!“

Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, mahnt zum Frieden: „Der Jahrestag des Überfalls von Nazideutschland auf Polen am 1. September 1939 erinnert uns Deutsche an unsere historische Verantwortung: Die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, die unsäglichen Verbrechen im Namen einer unmenschlichen Ideologie, die vielen Millionen Toten. Aus diesem Grund möchte ich heute unser dringliches Postulat des „Nie wieder!“ weiter fassen und für Frieden appellieren. Umso mehr angesichts des furchtbaren russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.“

Stiftung begrüßt Kabinettsbeschluss

Stiftungsdirektor Karl Freller: „Kabinettsentscheidung ist sehr erfreulich, ein klares Bekenntnis der Staatsregierung zur historischen Verantwortung!“ Die Staatsregierung will im Rahmen des im Januar 2020 beschlossenen Gesamtkonzepts Erinnerungskultur unter anderem die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg neugestalten.

Kanadischer Botschafter in Deutschland besucht KZ-Gedenkstätte Dachau. Bei Rundgang und Kranzniederlegung begleitet Stiftungsdirektor Freller die kanadische Delegation

Der kanadische Botschafter in Deutschland, Stéphane Dion, besuchte heute gemeinsam mit Generalkonsul David Dunkerley und Vize-Konsulin Colleen McCrank die KZ-Gedenkstätte Dachau. Stiftungsdirektor Karl Freller begrüßte und begleitete die ausländische Delegation: „Wir freuen uns sehr über das Interesse und die Möglichkeit, heute gemeinsam mit den Befreiern von damals der Opfer zu gedenken.“