Oldřich Šeps
Geboren am 11. Januar 1924 in Horní Růžodol (dt. Ober Rosenthal) (Tschechoslowakei).
Šeps war von Beruf Schriftenmaler und wurde beim Versuch, in die Schweiz zu fliehen, gemeinsam mit seinen Begleitern Stanislav Hanyš und Vlastibor Nedbal verhaftet. Ihnen wurde vorgeworfen, sich der tschechischen Legion anschließen zu wollen. Šeps wurde am 28. Oktober 1943 durch den Volksgerichtshof wegen „Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt und am 16. Dezember 1943 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 50 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 45 des Ehrenhains II umgebettet.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 76
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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