Andreas Schillack
Geboren am 29. November 1898 in Beuthen.
Schillack war von Beruf Polier im Ruhrgebiet und unterstützte den ihm bekannten Franz Zielasko. Dieser war bereits 1932 in die Sowjetunion ausgewandert und im März 1943 als sowjetischer Fallschirmagent zum Aufbau einer Widerstandsgruppe per Flugzeug abgesetzt worden. Die Gestapo verhaftete Zielasko und mehr als 40 Unterstützer im August 1943. Schillack wurde am 18. Juli 1944 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 20. Oktober 1944 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 79 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 59 des Ehrenhains II umgebettet.
Im Ehrenhain II sind fünf Männer der Widerstandsgruppe um Franz Zielasko – darunter auch sein gleichnamiger Neffe – beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 40-43.
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
- 9J 64/44 - 2H 80/44 Widerstand als "Hochverrat" 1933-1945, MF. 0187 D
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