Andreas Schillack

Geboren am 10. November 1907 in Gelsenkirchen.

Schillack war von Beruf Bergmann im Ruhrgebiet und unterstützte den ihm bekannten Franz Zielasko. Dieser war bereits 1932 in die Sowjetunion ausgewandert und im März 1943 als sowjetischer Fallschirmagent zum Aufbau einer Widerstandsgruppe per Flugzeug abgesetzt worden. Die Gestapo verhaftete Zielasko und mehr als 40 Unterstützer im August 1943. Schillack wurde am 21. Juni 1944 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 20. Oktober 1944 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 84 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 62 des Ehrenhains II umgebettet.

Im Ehrenhain II sind fünf Männer der Widerstandsgruppe um Franz Zielasko – darunter auch sein gleichnamiger Onkel – beigesetzt.

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 40-43.
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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