Veranstaltungstipp: „Die Stille schreit“ von Josef Pröll - in der KZ-Gedenkstätte Dachau

In Kooperation mit der Evangelischen Versöhnungskirche und der Lagergemeinschaft Dachau wird am 15. Dezember 2022 im Kinosaal der KZ-Gedenkstätte der Film „Die Stille schreit“ von Josef Pröll vorgeführt - mit Nachgespräch.

Josef Pröll macht sich zusammen mit Miriam Friedmann auf die Spurensuche ihrer Großeltern, den Familien Oberdorfer und Friedmann. Der Dokumentarfilm (74 Minuten, 2019) zeigt, wie zwei jüdische Familien in Augsburg von den Nationalsozialisten systematisch verfolgt, enteignet und schließlich in den Tod getrieben wurden. Die „Arisierung“ in der Zeit des Nationalsozialismus zählt unbestritten zu den größten Raubzügen des 20. Jahrhunderts, wobei es nicht nur um materielles Gut ging, sondern auch um das Lebensrecht der Opfer. Der ergreifende Dokumentarfilm ist mit vielen Originaldokumenten und -bildern illustriert. Originalschauplätze in Augsburg und Umgebung vermitteln Nähe auch zu weit zurückliegender Geschichte.

Nach der Filmvorführung steht der Regisseur Josef Pröll, selbst Kind von KZ-Überlebenden, für ein Nachgespräch zur Verfügung.

Organisatorisches

Donnerstag, 15. Dezember 2022, 19:30-22:00 Uhr

Es gelten die aktuellen Corona-Hygieneregelungen. Da zur Veranstaltung keine größeren Abstände eingehalten werden können, empfehlen wir das Tragen einer FFP2-Maske.

Ort: Kinosaal der KZ-Gedenkstätte Dachau

Zugang über das Besucherzentrum der Gedenkstätte, Pater-Roth-Str.2a, 85221 Dachau

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist keine Anmeldung notwendig.