Einbruch ins Bildungszentrum und Museumscafé der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
„Wir wurden Opfer eines offensichtlich kriminellen Überfalls. Das Beklauen von Sozialprojekten ist die niederträchtigste Art des Eigentumsdeliktes. Wir und das Museumscafé fühlen uns persönlich angegriffen.“, sagt Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Das Museumscafé im Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist Teil des Heilpädagogischen Zentrums Irchenrieth. Das Besondere am Café ist, dass Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung im Dienstleistungsbereich entstanden sind. Unter dem Motto „fordern und fördern“ arbeiten alle Mitarbeitenden in den verschiedenen Arbeitsfeldern, wie Service, Küche und Reinigung.
Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erinnert an das Schicksal der Häftlinge, die im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen Außenlagern inhaftiert waren. Zwei Dauerausstellungen präsentieren die Geschichte des Lagers von 1938 bis 1945 sowie dessen Nachwirkungen bis heute. Informations- und Recherchemöglichkeiten, ein vielfältiges Bildungsprogramm sowie Wechselausstellungen gehören zum Angebot dieses internationalen Lernortes.
Rund 100.000 Häftlinge hielt die SS zwischen 1938 und 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen Außenlagern gefangen. Mindestens 30.000 von ihnen kamen ums Leben. Die SS-Führung hatte das Lager errichtet, um durch die Zwangsarbeit der Häftlinge Granitvorkommen in Flossenbürg auszubeuten.
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