Karel Šatal

Geboren am 14. April 1915 in Prag (Tschechoslowakei).

Šatal war von Beruf Mittelschulfachlehrer und beteiligte sich am Widerstand der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) im Kreis Budweis (České Budějovice) durch die Unterstützung des politischen Leiters des KP-Kreises Karel Lavička. Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Šatal wurde am 17. Juli 1942 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 8. Oktober 1942 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 645 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 24 des Ehrenhains II umgebettet.

Im Ehrenhain II sind fünf Männer der KPČ in Budweis beigesetzt.

 

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Karel Šatal und im Jahr 1933 (links) beide Bilder© Collection of Jihočeské muzeum v Českých Budějovicích

 

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 63f.
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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