Josef Ladislav Řehák
Geboren am 9. August 1922 in Poniklá (Tschechoslowakei).
Řehák war von Beruf Kanzleiangestellter und plante gemeinsam mit seinem Freund Josef Brůna, dem eine Einberufung in die Waffen-SS drohte, in die Schweiz zu fliehen. Beim versuchten Grenzübertritt am 23. März 1943 wurden beide verhaftet. Řehák und Brůna wurden am 23. August 1944 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 20. Dezember 1944 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 137 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 90 des Ehrenhains II umgebettet.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 68f.
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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