Erich Porsch
Geboren am 23. April 1909 in Oberhausen.
Porsch war von Beruf Bergmann im Ruhrgebiet und unterstützte den ihm bekannten Franz Zielasko. Dieser war bereits 1932 in die Sowjetunion ausgewandert und im März 1943 als sowjetischer Fallschirmagent zum Aufbau einer Widerstandsgruppe per Flugzeug abgesetzt worden. Die Gestapo verhaftete Zielasko und mehr als 40 Unterstützer im August 1943. Porsch wurde am 21. Juni 1944 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 20. Oktober 1944 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1953 von der Grabstätte 82 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 60 des Ehrenhains II umgebettet.
Im Ehrenhain II sind fünf Männer der Widerstandsgruppe um Franz Zielasko beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 40-43
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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