Henrik Pecak
Geboren am 26. September 1918 in Chlewice (Polen).
Pecak arbeitete als sogenannter Fremdarbeiter seit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen in Lauf an der Pegnitz und soll im September 1941 mehrere Male illegal die polnischen Nachrichten der britischen Rundfunkanstalt BBC gehört haben. Die erhaltenen Informationen sowie seine Überzeugung, dass Deutschland den Krieg verlieren werde, teilte er Bekanntschaften mit. Pecak wurde am 15. Februar 1943 durch das Sondergericht Nürnberg wegen „Rundfunkverbrechen“ zum Tode verurteilt und am 23. März 1943 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 791 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 34 des Ehrenhains II umgebettet.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 79
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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