Bohuslav Nykl
Geboren am 4. April 1909 in Kostalov (Tschechoslowakei).
Nykl war von Beruf Schneidermeister und leistete als Mitglied und späterer Leiter der Bezirksleitung in Semily Widerstand für die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové). Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Nykl wurde am 8. Juni 1941 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 27. November 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 272 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 11 des Ehrenhains II umgebettet.
Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet. Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 62
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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