Josef Melichar
Geboren am 9. März 1889 in Polic (Tschechoslowakei).
Melichar war von Beruf Kaufmann und stellte seinen Laden zur Unterbringung von verbotenen Schriften der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové) zur Verfügung. Er wurde durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 8. Oktober 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 648 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 27 des Ehrenhains II umgebettet.
Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet. Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 62
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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