Karel Lid

Geboren am 6. Juli 1899 in Kladruby u Teplic (dt. Kradrob) (Tschechoslowakei).

Lid war von Beruf Bergarbeiter und äußerte sich während einer Haftstrafe im Gefängnis in Nürnberg kritisch über das NS-Regime und den Kriegsverlauf. Seine Äußerungen gegenüber Mitgefangenen versuchte er zudem über handgeschriebene Zettel weiter zu verbreiten. Lid wurde durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 11. April 1944 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 66-102 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 49 des Ehrenhains II umgebettet.

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 82f.
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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