Josef Horáček
Geboren am 6. Februar 1924 in Niederstapanio (Tschechoslowakei).
Horáček war von Beruf Schlosser und musste 1943 im Rahmen der Arbeitspflicht im Protektorat Böhmen und Mähren in Ilmenau (Thüringen) Zwangsarbeit verrichten. Gemeinsam mit einem deutschen Kollegen plante er die Flucht in die Schweiz, um in Bern für die tschechische Legion zu arbeiten.
Mit der Bahn reisten beide nach Konstanz, wo sie beim Versuch verhaftet wurden, Möglichkeiten eines Grenzübertrittes zu prüfen. Horáček wurde am 29. Oktober 1943 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 7. Januar 1944 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 62 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 48 des Ehrenhains II umgebettet. Das Schicksal seines Begleiters ist unbekannt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 74
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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