Josef Hojný
Geboren am 13. Januar 1907 in Wien (Österreich).
Hojný war von Beruf Bankbeamter und leistete als Leiter des technischen Apparats des Bezirks Hoschitz Widerstand für die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové). Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Hojný wurde am 11. Juni 1942 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 663 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 29 des Ehrenhains II umgebettet.
Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet. Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 62
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
zurück zur Hauptseite
Inhaltspezifische Aktionen
