Jan Hebda

Geboren am 3. Dezember 1911 in Dobczyce (Polen).

Hebda wurde Ende April 1942 zur Zwangsarbeit auf dem Land nach Erzingen (Baden-Württemberg) verschleppt. Bereits nach wenigen Tagen versuchte er Anfang Mai gemeinsam mit zwei Landsleuten in die Schweiz zu flüchten, um sich dort zur polnischen Legion zu melden. Festgenommen von Schweizer Zollbeamten wurden Hebda und seine beiden Begleiter am 9. Mai 1942 über die deutsche Grenze abgeschoben und erneut verhaftet. Hebda wurde am 25. März 1943 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 8. Juli 1943 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 413 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 15 des Ehrenhains II umgebettet.

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 80
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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