Filomén Daníček
Geboren am 21. Dezember 1917 in Brasinec (Tschechoslowakei).
Daníček war von Beruf Fleischer und beteiligte sich als Verbindungsmann zwischen Bezirks- und Ortsleitung in Eisenbrod sowie später als Bezirksleiter am Widerstand der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové). Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Daníček wurde am 8. Juni 1941 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 27. November 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 273 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 12 des Ehrenhains II umgebettet.
Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet. Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 62
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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