Josef Brůna

Geboren am 26. Mai 1924 in Plaw (Tschechoslowakei).

Brůna war kaufmännischer Angestellte und hatte sich mit seinen 18 Jahren unter Druck als „Freiwilliger“ zur Waffen-SS gemeldet. Um seiner drohenden Einberufung zu entgehen, plante er gemeinsam mit seinem Freund Josef Ladislav Řehák in die Schweiz zu fliehen. Beim versuchten Grenzübertritt am 23. März 1943 wurden beide verhaftet. Während seiner Zeit im Gefängnis ritzte er mehrfach politische Parolen des Widerstands in Objekte.

Am 23. August 1944 verurteilte der Volksgerichtshof ihn und Řehák wegen „Hochverrat“ zum Tode. Brůna wurde am 20. Dezember 1944 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 138 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 91 des Ehrenhains II umgebettet.

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 68f.
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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