Nachrichten und Aktuelles
August 29, 2026
August 22, 2026
August 2, 2026Am Sonntag, 2. August 2026 wird der Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma begangen. Um 14:00 Uhr findet in der KZ-Gedenkstätte Dachau hierzu ein Themenrundgang statt.
August 2, 2026Am Sonntag, 2. August 2026 wird der Europäische Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma begangen. Um 15:00 Uhr findet in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg hierzu ein Themenrundgang statt.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, 15:00 Uhr findet ein Gottesdienst zum 90. Jahrestag der Veröffentlichung der NS-kritischen Denkschrift der Bekennenden Kirche und zum 85. Jahrestag der Verlegung des Mitverfassers Martin Niemöller ins KZ Dachau mit der Verabschiedung von Kirchenrat Dr. Björn Mensing statt.

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, 18:30-20:00 Uhr findet in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Buchvorstellung des Sammelbands „Durchsetzung der Diktatur – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ statt.

Zwischen 2005 und 2009 erschien die neunbändige Enzyklopädie "Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager". Sie ist heute ein unverzichtbares und zentrales Nachschlagewerk zu den zahlreichen Standorten des KZ-Systems in Europa. Für neueste Forschungen, die „vergessene“ und vermeintlich unbekannte NS-Tatorte oder NS-Zwangslager in den Fokus rücken, gingen von der von Wolfgang Benz und Barbara Distel herausgegebenen Reihe grundlegende Impulse aus. Dies gilt insbesondere für die oftmals peripher gelegenen Orte der KZ-Außenlager. Zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung des vierten Bandes, der unter anderem schwerpunktartig dem Lagerkomplex Flossenbürg und seiner knapp 80 Außenlager gewidmet ist, ist es angebracht, erneut den Blick auf dessen weit verzweigtes Außenlagersystem zu richten, das sich zwischen 1943 und 1945 auf weite Teile Bayerns, Sachsens und die heutige Tschechische Republik erstreckte.

Das am 24. Juni in Berlin Tiergarten neu errichtete würdige Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas macht die oftmals wenig sichtbare Geschichte von Verfolgung und Ausgrenzung aufgrund religiöser Überzeugungen deutlich. Es erinnert an die Zeugen Jehovas, die wegen ihres Glaubens, ihrer Kriegsdienstverweigerung oder ihres beharrlichen Festhaltens an Gewissensentscheidungen (z.B. Verweigerung des Hitler-Grußes) Stigmatisierung, Inhaftierung und Gewalt erfahren haben. Etwa 15.000 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft wurden damals inhaftiert; viele kamen ins Konzentrationslager, mindestens 1.700 starben. Die Einweihung bot Anlass zu stillem Gedenken, zur historischen Einordnung und zur öffentlichen Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen.

Am Samstag, 11. Juli 2026 findet um 14:00 Uhr ein Themenrundgang zu "Schwarze Häftlinge im KZ Dachau" statt.

Am Sonntag, 28. Juni 2026 findet um 15:00 Uhr ein öffentlicher Themenrundgang zu "Sowjetische Kriegsgefangene im KZ Flossenbürg" statt.

Am Freitag, 19. Juni 2026, 14:00 Uhr, werden am Gedenkort "Rampe" am Kauferinger Bahnhof sowie am KZ-Außenlager Kaufering III neue Informations- und Gedenktafeln eingeweiht.

Das Pop-up-Kino der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg geht in die dritte Runde. Am Donnerstag, 18. Juni 2026 wird um 18:30 Uhr der Film "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße" (Spielfilm | Regie: Wolfgang Becker | 2025) gezeigt.

Am 22. Juni 1941 begann das Deutsche Reich einen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Anlässlich des 85. Jahrestags findet die Gedenkveranstaltung am Freitag, 22. Juni 2026, 16:30- 18:00 Uhr in diesem Jahr als Kooperation zwischen dem Förderverein und der Gedenkstätte statt, um an die sowjetischen Opfer zu erinnern.

Angrenzend an das Lagergelände befanden sich die SS-Versuchsgüter, ein von der SS als „Kräutergarten“, von den Gefangenen als „Plantage“ bezeichnetes Arbeitskommando des KZ Dachau. Am Samstag, 6. Juni 2026 findet um 14:00 Uhr ein thematischer Rundgang zum ehemaligen Gelände "Kräutergarten" der SS-Versuchsgüter in Dachau statt.

Am Samstag, den 6. Juni 2026 ab 20 Uhr, veranstaltet der Verein Selige Märtyrer von Dachau e.V. im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau ein Harfenkonzert zu Ehren der seligen Märtyrer.

Der Themenrundgang „Fußball im KZ Dachau“ der KZ-Gedenkstätte Dachau beleuchtet am Samstag, 13. Juni 2026 um 14.00 Uhr ein auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinendes Thema: Die Rolle des Fußballs im Konzentrationslager Dachau.

Montag, 15. Juni 2026, 19:00 Uhr Christuskirche, Dom Pedro Platz 4, München Neuhausen: Die Evangelische Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ Gedenkstätte Dachau und die Christuskirche München Neuhausen laden zu einem Festabend anlässlich des 100. Geburtstags von Walter Joelsen († 22. Mai 2023). Der Abend würdigt das Leben, die Predigten und das Engagement des Shoah Überlebenden und Pfarrers.

Die internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat entschieden: Das erste Yad Vashem Education Center außerhalb Israels wird in Bayern errichtet. Auch in Leipzig soll es eine Außenstelle geben.

Am Sonntag, 14. Juni 2026, findet um 15:00 Uhr ein öffentlicher Themenrundgang zu Displaced Persons in Flossenbürg und das „Tal des Todes“ in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt.

Seit dem 24. April 2026 ist in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg die Gemäldeausstellung mit Bildern des Überlebenden Vittore Bocchetta zu besichtigen.

Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der Aktion "München liest - aus verbrannten Büchern" am Sonntag, 10. Mai 2026 am Königsplatz vor der Antikensammlung München.

Am Sonntag, den 3. Mai 2026, wurde in der KZ-Gedenkstätte Dachau der 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau begangen. Mit einem ökumenischen und interreligiösen Gedenken, einer zentralen Gedenkfeier sowie einem Tag der Begegnung erinnerten Überlebende, Angehörige, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Kirchen an die Opfer des Nationalsozialismus und an die Befreiung des Lagers durch US-amerikanische Truppen am 29. April 1945.

Zur feierlichen Einweihung der neuen Informationsstelen am Ehrenhain II auf dem Friedhof am Perlacher Forst heute (28.4.26) kamen etwa 120 Gäste aus Politik, Justiz, Geistlichkeit und Gesellschaft zusammen - darunter über 50 Nachkommen der 93 hier bestatteten Opfer der NS-Justiz in München Stadelheim.

Gestern, am Sonntag, den 26. April, trafen sich Hunderte von Menschen in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, um die Befreiung des KZ Flossenbürg und seiner zahlreichen Außenlager durch US-Truppen vor 81 Jahren zu erinnern. Die Begrüßung übernahm der 100-jährige Holocaust-Überlebende Dr. Leon Weintraub, danach folgten Grußworte von Prof. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte, sowie Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten. Fotos zur Veranstaltung finden sich hier: https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/pressebereich/pressebilder

- Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aus dem Gefängnis München‑Stadelheim - Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten lädt gemeinsam mit Nachkommen der NS‑Opfer von Stadelheim, dem Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München und der JVA München herzlich zu einer öffentlichen Veranstaltung ein: Am Dienstag, den 28. April um 10:00 Uhr werden neue Gedenkstelen am Ehrenhain II auf dem Friedhof am Perlacher Forst feierlich eingeweiht. Die Veranstaltung ist öffentlich. Medienvertreterinnen und -vertreter werden um Akkreditierung gebeten bis Freitag, 24.4.2026 17 Uhr unter presse@stbg.bayern.de.

Das WiderstandsDenkmal in München erinnert an die Menschen, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur gestellt haben und dafür verfolgt, inhaftiert oder getötet wurden. Es befindet sich im Zentrum der Stadt und ist Teil der Münchner Erinnerungslandschaft, die an die Verbrechen des NS-Regimes und den mutigen Widerstand dagegen mahnt.

Am 27. April 2026 findet ein Generational Talk mit Youp Zwolschen (NL) und Phil Glauben (USA), Nachkommen von Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg und organisiert von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, im Zentrum Erinnerungskultur an der Universität Regensburg statt.



