29. August 2026, 12:00–14:30 Uhr

Themenrundgang: Polnische Häftlinge im KZ Dachau

Schwarzweiß-Fotografie einer großen Gruppe von Männern, die in mehreren Reihen vor einem Gebäude posieren. Die Männer tragen überwiegend Anzüge oder Arbeitskleidung, einige sitzen auf Stühlen, andere stehen dahinter, was auf ein formelles Gruppenfoto hinweist. Das Foto zeigt eine Gruppe polnischer Häftlinge nach der Befreiung des KZ Dachau.
Fotografie einer Gruppe von polnischen Häftlingen nach der Befreiung des KZ Dachau.

Foto: KZ-Gedenkstätte Dachau

Bereits kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939 fanden die ersten Deportationen von Polen in das KZ Dachau statt. Im Verlauf der nächsten Jahre wurden sie mit nahezu 41.000 Personen zur größten nationalen Häftlingsgruppe des Lagers. Auch der Großteil der inhaftierten Geistlichen in Dachau stammte aus Polen und war besonderen Schikanen ausgesetzt.

Der Rundgang setzt sich näher mit den Gründen für die Inhaftierung und den Lebensbedingungen der polnischen Häftlinge auseinander.

Anmeldung über die Münchner Volkshochschule, die Volkshochschule Eching oder am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt: Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Der Themenrundgang ist barrierefrei zugänglich.

Das Angebot ist nicht geeignet für Personen unter 13 Jahren.