Pressemitteilungen der Stiftung 2024

  • MÜNCHEN, 13. Dezember 2024 – Anfang Dezember trat der neu berufene Wissenschaftliche Beirat der Stiftung Bayerische Gedenkstätten in München zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei wählten die Mitglieder aus ihrem Kreis Prof. Dr. habil. Krzysztof Ruchniewicz zum Vorsitzenden und PD Dr. Katja Makhotina zur stellvertretenden Vorsitzenden. Nach zwei Jahren werden die beiden ihre Ämter turnusgemäß tauschen. Als Vertretung des Beirats im Stiftungsrat übernehmen sie eine zentrale Rolle in der Arbeit der Stiftung.

  • München, 11. Dezember 2024 - Die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg begehen im Frühjahr 2025 den 80. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Streitkräfte. Am Sonntag, den 27. April (Flossenbürg) und am Sonntag, den 4. Mai (Dachau) finden die zentralen Gedenkfeiern in den KZ-Gedenkstätten statt. Hochbetagte Überlebende und ihre Angehörigen sowie Nachfahren, Befreier und deren Nachkommen, Vertreterinnen und Vertreter von Opferverbänden und viele weitere internationale Gäste aus Politik und Gesellschaft werden erwartet. Das Bayerische Fernsehen (BR) überträgt die Gedenkfeiern live.

  • München, 10. Dezember 2024 - Der Internationale Tag der Menschenrechte erinnert an unsere Verantwortung für Gegenwart und Zukunft – „diesen Schutzschild stärken!“ fordert denn auch Stiftungsdirektor Karl Freller Am 10. Dezember wird weltweit der Internationale Tag der Menschenrechte begangen. Das diesjährige Motto „Unsere Rechte, unsere Zukunft, jetzt“ knüpft inhaltlich an das erinnerungskulturelle Leitmotiv „Nie wieder (ist jetzt)!“ an, das eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft schlägt.

  • MÜNCHEN / NÜRNBERG, 9. Dezember 2024 – „Es ist unser Auftrag, nicht nur zu erinnern, sondern auch für eine Zukunft der Vielfalt und Akzeptanz einzutreten“, Karl Freller, Stiftungsdirektor bei seiner Auszeichnung mit der CSD-Ehrenmitgliedschaft.

  • MÜNCHEN, 3. Dezember 2024  - Unterzeichnung des Pachtvertrags für den historischen Steinbruch Wurmstein in Flossenbürg: „Der Vertrag ist die notwendige Voraussetzung, um die Bedeutung dieses Ortes endlich angemessen zu bewahren und sichtbar machen zu können“, so Stiftungsdirektor Freller

  • Seit April 2022 lädt die Sonderausstellung „Dachauer Prozesse – Verbrechen, Verfahren und Verantwortung“ in der KZ-Gedenkstätte Dachau dazu ein, sich mit einem der größten NS-Verfahrenskomplexe auseinanderzusetzen, der immer noch im Schatten der wesentlich bekannteren Nürnberger Prozesse steht. Nun ist zur Ausstellung im Metropol-Verlag jeweils in einer deutschen und einer englischen Version der begleitende Katalog erschienen.

  • Im Sommersemester 2024 beschäftigten sich Studierende der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Thematik der Todesmärsche. Ziel war es, die individuellen Lebensgeschichten hinter den anonymen Opferzahlen sowie die Mechanismen der Gewalt in der Endphase des Deutschen Reiches in einem Blog sichtbar zu machen. Die Ergebnisse sind nun in einem Blog veröffentlicht.

  • Unter dem Decknamen „Sonderbehandlung 14f13“ wurden kranke, alte oder nicht mehr arbeitsfähige Häftlinge aus den Konzentrationslagern in Tötungsanstalten verbracht und dort ermordet – Gefangene aus dem KZ Dachau nach Schloss Hartheim bei Linz. Am Samstag, 7. Dezember 2024 beleuchtet der Themenrundgang die verschiedenen Phasen der Ermordung von Menschen mit Behinderung und weiteren „unerwünschten“ Gruppen der deutschen Gesellschaft.

  • In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Oberpfalz und mit freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Rupprecht lädt die KZ-Gedenkstätte Flossenbürfg zur Lesung mit Dorothee Röhrig am Montag, 18. November 2024, 19:00h nach Weiden ein.

  • MÜNCHEN, 8. November 2024 – Der US-Generalkonsul Dr. James N. Miller besuchte heute Nachmittag gemeinsam mit Familienangehörigen die KZ-Gedenkstätte Dachau. Sie nahmen an einem geführten Rundgang und einem anschließenden Gespräch mit der Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Dr. Gabriele Hammermann, und dem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, teil.

  • Am Donnerstag, 21. November 2024, 19:00 Uhr, wird in der evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau die Ausstellung „V for Victory“ – Walter Triers Kampf gegen den Nationalsozialismus" eröffnet. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung findet das Kabarettprogramm „Operation HEIL!Kräuter – Kabarett im Dritten Reich“.

  • Auch in diesem Jahr veranstaltet das Münchner Volkstheater gemeinsam mit dem BR, dem Institut für Zeitgeschichte und Münchner Schulen den Tag der Quellen. Dieser findet am Mittwoch, 13. November 2024 statt.

  • Stiftungsdirektor Karl Freller: „Georg Elser hat es verdient, dass die Welt mehr an ihn denkt - genauso wie an alle anderen, die Widerstand gegen die Nazis leisteten“

  • Mit tiefer Betroffenheit hat die Stiftung Bayerische Gedenkstätten vom Tod des Gründungsmitglieds und stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbands der Sinti und Roma, Albert Wolf, am 24. Oktober 2024 - im Alter von 90 Jahren - erfahren.

  • Anfang der Woche besuchten eine Delegation der DFB-Kulturstiftung unter der Leitung von DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Angehörigen der Familie von Julius Hirsch sowie die diesjährigen Preisträger des Julius-Hirsch-Preises die KZ-Gedenkstätte Dachau. Empfangen wurden sie von Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, und Dr. Dirk Riedel, wissenschaftlicher Referent der KZ-Gedenkstätte Dachau.

  • Zum 86. Jahrestag der Reichspogromnacht finden in München und Umgebung zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.

  • Am 13.10. 2024, 15:00 Uhr findet ein öffentlicher Rundgang zum Ehrenfriedhof der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt.

  • Buchvorstellung von Markus Wegewitz "Antifaschistische Kultur. Nico Rost und der lange Kampf gegen den Nationalsozialismus 1919-1965" am Montag, 28.10.2024, 19:00 - 20:30 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Dachau.

  • Das Dachauer Forum lädt zum Kino-Abend ein. Am Dienstag, 26. November 2024, 19:00 Uhr findet eine öffentliche Aufführung des Kunstfilms "Father_Land_Scape" statt.

  • Stiftungsdirektor Karl Freller: „Jede Form von Judenhass ist inakzeptabel und muss entschieden bekämpft werden!“

  • Stiftungsdirektor Freller betrauert den Verlust des engagierten Zeitzeugen Daniel Chanoch

  • Stiftungsdirektor Karl Freller: „Steine werden zu Zeugen: Unser Auftrag, die KZ-Gedenkstätten als Erinnerungs- und Lernorte für künftige Generationen zu sichern, erscheint uns dringlicher denn je.“

  • Für Sonntag, 6. Oktober 2024, ruft ein breites Bündnis anlässlich des Jahrestags des Terrorangriffs auf Zivilist/-innen in Israel um 16.00 Uhr zur Gedenkveranstaltung und Demonstration „365 Tage – München gegen Antisemitismus“ am Münchner Odeonsplatz auf.

  • In der Sammlung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg finden sich unterschiedlichste Kunstwerke mit Bezug zum Ort und Lager. Am Sonntag, 22. September 2024 findet um 15:00 Uhr ein öffentlicher Themenrundgang dazu statt.

  • Die Geschichte seiner Familie wirkt auch in Josef Prölls Generation weiter nach – die Verfolgung seiner Eltern und Großeltern während des Nationalsozialismus hat tiefe Spuren hinterlassen. Persönlich, aber auch gesellschaftlich. Am Montag, 30. September 2024, 19.00 – 20.30 Uhr, erzählt Josef Pröll im Rahmen einer Veranstaltung zu "Erinnerung und Familiengedächtnis" in der KZ-Gedenkstätte Dachau von diesem schwierigen Erbe.