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Zeitzeugenabend: Abba Naor ― Eine Kindheit in Ghetto und Konzentrationslagern

Anlässlich des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ lädt das Jüdische Museum München zu einem digitalen Gespräch mit dem Zeitzeugen Abba Naor ein.
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Abba Naor, Foto: Wolfgang Hauck

Abba Naor wurde 1928 im litauischen Kaunas in eine jüdische Familie geboren. Im Alter von 13 Jahren wurde er zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern im Ghetto Kaunas interniert. 1944 kam er in das KZ Stutthof, später dann in die Lager Utting und Kaufering I, die zum größten Außenlagerkomplex des Konzentrationslagers Dachau gehörten. Den Todesmarsch der KZ-Häftlinge aus Kaufering Ende April 1945 überlebte er dank der Befreiung durch das US-Militär. Seine Mutter und zwei seiner Brüder wurden von den Nazis ermordet.

Abba Naor lebt heute in Israel und kommt regelmäßig nach Deutschland, um als Zeitzeuge über seine persönlichen Erinnerungen an die NS-Zeit und Schoa zu berichten. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens.

Moderation: Helmut Zeller, Journalist und Mitautor der Biographie von Abba Naor.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist via Zoom nach Anmeldung möglich.

Veranstalter: Jüdisches Museum München 

Dienstag, 25. Januar 2022, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Veranstaltungsort: Digital via Zoom sowie im Livestream via YouTube und Facebook