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Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten beteiligt sich: #Lichtzeigen! Signal gegen Hass und Ausgrenzung

Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten beteiligte sich an der Aktion #lichtzeigen, um gemeinsam zu zeigen, dass nicht vergessen, sondern stets daran erinnert werden soll, was passieren kann, wenn das Licht dem Dunkel weicht.

Gerne ist die Stiftung Bayerische Gedenkstätten dem Aufruf des Freundeskreis Yad Vashems e.V. gefolgt und unterstützt das gemeinsame Projekt „#Lichtzeigen“ des Zentralrats der Juden in Deutschland , Yad Vashem und den Kieler Nachrichten.

Zum internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar soll ein Lichtzeichen gesetzt werden. Mit diesem einzigartigen Projekt soll das Erinnern an den Holocaust mitten in die Gesellschaft gebracht werden, mit dem Ziel, ein Stück Geschichte symbolisch zurückzuholen und ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Vergessen zu setzen.

Der Ursprung der Idee ist die Geschichte dieses Bildes:

Foto: Nava Gilo / Yad Vashem

Als die Frau des Kieler Rabbis Posner 1931 ihren Chanukka-Leuchter gut sichtbar in der Fensterbank ihrer Wohnung am Sophienblatt platziert, setzt sie ein mutiges Zeichen: gegen Unterdrückung und Ausgrenzung, für Freiheit und Frieden. Rahel Posner macht ein Foto von ihrem Leuchter, im Hintergrund sind am Gebäude gegenüber schon die Flaggen der Nazis zu sehen. Foto und Leuchter werden später weltberühmt, beides gehört zu den Artefakten, die in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem zu sehen sind.

Das Foto des Leuchters ist zum Symbol des stillen Widerstands gegen ein mörderisches Regime geworden.