Jaroslav Zmítko

Geboren am 4. Juli 1907 in Holohlavy (dt. Holochau) (Tschechoslowakei).

Zmítko war von Beruf Zimmermann auf einem Fliegerhorst und leistete 1939 und 1940 als Ortsleiter Widerstand für die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové). Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Zmítko organisierte konspirative Treffen mit Kollegen und erhielt mehrfach illegale Flugblätter. Seine Verhaftung erfolgte im November 1940. Zmítko wurde am 12. Juni 1942 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1942 hingerichtet.

Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 255 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 5 des Ehrenhains II umgebettet.

Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet. Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.

 

Quelle

  • Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 60ff
  • StBG, Bestand BSV, Nr. 82

  

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