Josef Šmíd
Geboren am 30. September 1884 in Nedvězí (dt. Ewitz) (Tschechoslowakei).
Šmíd war von Beruf Heizer und leistete durch Zahlung von Beiträgen, dem Empfang und der Produktion von illegalen Flugblättern sowie der Unterbringung eines flüchtigen Funktionärs Widerstand für die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Nedvězí. Šmíd wurde am 20. Juni 1944 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 12. September 1944 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 202 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 52 des Ehrenhains II umgebettet.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 64
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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