František Červený
Geboren am 7. Februar 1904 in Ústí nad Labem (dt. Aussig) (Tschechoslowakei).
Červený war von Beruf Schlosser und beteiligte sich ab Sommer 1940 am Widerstand der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Budweis (České Budějovice), für die er als Leiter in den Orten Mesimost, Sobieslau, Kardasch-Retschitz, Tabor und Besching arbeitete. Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften.
Er wurde am 16. Juli 1942 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 2. November 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 260 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 7 des Ehrenhains II umgebettet.
Im Ehrenhain II sind fünf Männer der KPČ in Budweis beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 64
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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