Bohumír Cejnar
Geboren am 13. September 1910 in Königinhof (Tschechoslowakei).
Cejnar war von Beruf Klempner und leistete als Mitglied der Bezirksleitung Widerstand für die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) in Königgrätz (Hradec Králové). Die in der Illegalität arbeitende Partei versuchte neue Mitglieder zu werben und verbreitete unter anderem verbotene Schriften. Cejnar wurde am 8. Juni 1942 durch den Volksgerichtshof wegen „Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 22. November 1942 hingerichtet.
Seine sterblichen Überreste wurden 1954 von der Grabstätte 699 im Friedhof am Perlacher Forst in das Grab 32 des Ehrenhains II umgebettet. Insgesamt wurden 177 Personen der KPČ in Königgrätz durch die Gestapo verhaftet.
Im Ehrenhain II sind 16 Männer dieser Gruppe beigesetzt.
Quelle
- Stuiber, Irene, Hingerichtet in München Stadelheim, München 2004, S. 62
- StBG, Bestand BSV, Nr. 82
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