Gratulation: Esther Glück erhält Seerosenpreis
Esther Glück und Karl Freller am Rande der Verleihung des Seerosenpreises am 6. August 2026 in München Foto: SBG
MÜNCHEN, 7. August 2026 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten gratuliert der Dachauer Künstlerin Esther Glück herzlich zur gestrigen Verleihung des Seerosen-preises der Landeshauptstadt München. Stiftungsdirektor Freller erklärt dazu: „Ich freue mich sehr für Esther Glück. Die Auszeichnung würdigt ihr künstlerisches Werk, das sich über viele Jahre mit großer Konsequenz und einer unverwechselbaren Handschrift entwickelt hat. Ihre Arbeiten im Dienst der Erinnerungskultur zeichnen sich durch eine besondere Sensibilität und emotionale Tiefe aus.“
Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten und Esther Glück verbindet eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Meilenstein dieser Zusammenarbeit war zuletzt der gemeinsam mit der FRISTO Stiftung realisierte Stop-Motion-Kunstfilm „Father_Land_Scape“. Der Film erzählt die Biografie des Holocaust-Überlebenden Abba Naor auf eindrucksvolle und innovative Weise und eröffnet insbesondere jungen Menschen einen neuen Zugang zu diesem Thema. Das Projekt verbindet künstlerischen Ausdruck mit historisch-politischer Bildungsarbeit und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung der Geschichte des Holocaust. Um den Einsatz des Films in Schulen und Bildungseinrichtungen zu fördern, stellt die Stiftung Bayerische Gedenkstätten „Father_Land_Scape“ kostenfrei zum Download auf der Website zur Verfügung. Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen sind ausdrücklich eingeladen, den Film für ihre Bildungsarbeit zu nutzen.
Der Seerosenpreis wurde 1962 auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters Hans-Jochen Vogel und des Malers Hermann Geiseler von der Stadt München ins Leben gerufen und wird jährlich von einer Jury aus Kunstschaffenden an Künstlerinnen und Künstler vergeben, die langjährig tätig sind und ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in München haben.
Stiftungsdirektor Karl Freller abschließend: „Der Seerosenpreis würdigt mit Esther Glück eine Künstlerin, die den Blick auf Geschichte und Gegenwart nachhaltig prägt. Sie verbindet in ihrem Werk künstlerische Ausdruckskraft mit historischer Verantwortung und schafft damit Räume des Erinnerns und Nachdenkens.“ Mehr zur Künstlerin findet sich auf ihrer Homepage Esther Glück | Kunst | Installationen | Zeichnungen | Objekte.
