Erzählcafé in Flossenbürg: Leben an der Grenze, Leben mit der Grenze?
Viele Menschen in Flossenbürg und Umgebung haben einen Bezug zur Grenze. Sie pendeln zur Arbeit ins Nachbarland, haben hier als „Sudetendeutsche“ einen neuen Wohnort gefunden, sind beim Zoll tätig, kaufen auf der anderen Seite ein oder wandern einfach gerne quer durch den Oberpfälzer Wald / Český les.
Wie lebt und arbeitet es sich also in dieser Gegend – damals wie heute? Und welche Rolle spielt die Grenze dabei? Ist sie im Alltag Einschränkung oder Chance? Wie nehmen Sie die Region wahr, die lange als „Zonenrand“ galt, wo aber auch der „Mittelpunkt Mitteleuropas“ auf Flossenbürger Gemeindegebiet markiert ist? Liegt die Gegend für Sie im Abseits, mittendrin oder irgendwo dazwischen?
Über diese Fragen wollen sich die Kolleginnen und Kollegen der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg uns bei Kaffee und Gebäck austauschen. Für die Online-Ausstellung „Grenze neu gedacht | Hranice jinak“ werden vielfältige Geschichten zur Grenzregion gesammelt. Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich, wenn Sie beim Erzählcafé Ihre persönliche Perspektive mit uns teilen.
Zum Projekt „Grenze neu gedacht | Hranice jinak“
Das Projekt „Grenze neu gedacht | Hranice jinak“ wird gefördert in der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat und in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg durchgeführt.
Mehr Informationen zum Projekt "Grenze neu gedacht" finden Sie auf der externen Website hier.

