Stiftungsbericht 2020-2025

KZ-GEDENKSTÄTTE FLOSSENBÜRG | ALBUM 2021 91 Jahrestag der Befreiung des KZ Flossenbürg A P R I L Aufgrund der Corona-Pandemie findet der 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg am 25. April nur im kleinsten Kreis statt. Neben dem Stiftungsdirektor Karl Freller und Gedenkstätten- leiter Professor Dr. Jörg Skriebeleit nimmt Kerstin Schreyer, Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, an dem Gedenkakt teil. Anwesend sind zudem der Bürgermeister von Flossenbürg, Thomas Meiler, und als Vertreter des Förder- vereins für die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Dekan Karlher- mann Schötz. Der Gedenkakt wird in deutscher und englischer Sprache live aus der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg im Internet übertragen. Der Stream wird zudem wenige Tage später – in polnischer, tschechischer, italienischer, hebräischer, ukrainischer, russi- scher und französischer Sprache – zum Abruf zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Gedenkens veröffentlicht die KZ-Ge- denkstätte bereits am 23. April, genau 76 Jahre nach der Be- freiung, dieWebsite „Weiterleben“. Anhand von acht Kurz- filmen wird das Leben der Überlebenden nach der KZ-Haft beleuchtet. Die acht Biografien stehen dabei stellvertretend für alle Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg. Sie geben einen Einblick in das Bemühen der ehemaligen KZ-Häftlinge, sich ein neues Leben aufzubauen, in dieWidrig- keiten, mit denen sie konfrontiert waren, und ihren Kampf um Anerkennung. Es sind Geschichten von Trauma, von Verlust und Neuanfang, Verwundung und Genesung sowie Bezeugen und Schweigen. Sie alle zeigen, dass der Beginn eines neuen Lebens für keinen der Überlebenden leicht war.

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