Gedenkfeier am "Ehem. SS-Schießplatz Hebertshausen" am 2. Mai 2014

Gedenkfeier am "Ehem. SS-Schießplatz Hebertshausen" am 2. Mai 2014

Foto: KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Gedenkort „Ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen“ erinnert an die über 4000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die in der Zeitspanne von 1941 bis 1942 von Angehörigen der Dachauer Lager-SS erschossen wurden.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau / Stiftung Bayerische Gedenkstätten erinnert mit einer neugestalteten Außenausstellung an die Opfer dieser völkerrechtswidrigen Hinrichtungen. Ihr Schicksal steht im Zentrum der neuen Dokumentation, die am 2. Mai um 11.00 Uhr vor Ort eröffnet wird.

An Redebeiträge seitens der Gedenkstättenleiterin und des Direktors der Gedenkstättenstiftung sowie der bayerischen Staatsregierung schließen sich Ansprachen der Botschafter der Russischen Föderation, der Republik Belarus und der Republik Ukraine an.

Das Wort haben auch Max Mannheimer, Präsident der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Comité International de Dachau sowie Benjamin Temkin, Angehöriger eines Opfers. 

Für den musikalischen Rahmen sorgen Mitglieder des Orchesters Jakobsplatz.

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