71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg und Enthüllung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma

71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg und Enthüllung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma

Foto: © Bildarchiv KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Zum 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers fand am 17. April 2016 der Gedenkakt in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg statt.

Mit ehemaligen Häftlingen und ihren Angehörigen gedachten Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur sowie Bürgerinnen und Bürger der Befreiung des KZ Flossenbürg durch amerikanische Truppen am 23. April 1945. Es sprachen Karl Freller, der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Dr. Ludwig Spaenle, der Bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, der Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Bayern sowie Venanzio Gibillini, ein ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Flossenbürg.

An den Gedenkakt schloss sich die Enthüllung des Denkmals für die Sinti und Roma an, die im KZ Flossenbürg und seinen Außenlagern Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes wurden.

Der Verein ehemaliger Generäle in der Slowakei enthüllte vor der Gedenkfeier am Vormittag eine Tafel zum Gedenken an vier Kommandeure des Slowakischen Nationalaufstandes, die im März 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg hingerichtet wurden.

Im Rahmen der Gedenkfeier wurde in der ehemaligen Wäscherei des Konzentrationslagers Flossenbürg am 16. und 17. April die Fotoausstellung von Anna Andlauer „Zurück ins Leben. Das internationale DP-Kinderzentrum Kloster Indersdorf 1945-1946“ gezeigt.

Zudem wurde auf der Website der Gedenkstätte eine digitale Version des „Totenbuchs Konzentrationslager Flossenbürg“ freigeschaltet.

 

 

 

 

 

 

 

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