Rückkehr des gestohlenen Tores in die KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten hat zusammen mit dem Stiftungsratsvorsitzenden, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle am 22. Februar 2017 das vor zwei Jahren gestohlene Tor mit der Inschrift ‚Arbeit macht frei‘ in der KZ-Gedenkstätte Dachau entgegengenommen.
Rückkehr des gestohlenen Tores in die KZ-Gedenkstätte Dachau

© Stiftung Bayerische Gedenkstätten/ et

Das in der Nacht vom 1. November 2014 gestohlene historische Lagertor wurde im November 2016 in Bergen sichergestellt. Ein anonymer Hinweis hatte die Polizei auf das Tor aufmerksam gemacht, das an einem öffentlichen Ort abgelegt worden war. Nach der Identifizierung bzw. der Bestätigung der Authentizität durch die KZ-Gedenkstätte Dachau und der Bestätigung des Besitzes durch die Stiftung Bayerische Gedenkstätten konnten die nötigen Formalitäten zur Rückführung nach Bayern durchgeführt werden. Die norwegische Polizei hat die Ermittlungen abgeschlossen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ermittelt weiter und wird Hinweisen nachgehen.

Am 22. Februar 2017 wurde das Tor in der KZ-Gedenkstätte vom Stiftungsratsvorsitzenden, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, von Stiftungsdirektor Karl Freller (MdL), dem Präsidenten des CID, Jean-Michel Thomas und von der Leiterin der KZ-Gedenkstätte, Dr. Gabriele Hammermann entgegengenommen.

Das Tor wird zunächst restauriert und soll ab den Feierlichkeiten anlässlich des Befreiungstages am 30. April 2017 im Museum aufgestellt werden.

 

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