Besuch des US-Vizepräsidenten Mike Pence

US-Vizepräsident Mike Pence besuchte im Februar 2017 die KZ-Gedenkstätte Dachau. In einem Rundgang über das Lagergelände mit dem Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, der Gedenkstättenleiterin Dr. Gabriele Hammermann und dem KZ-Überlebenden Abba Naor zeigte sich Pence betroffen und bewegt über die Gräuel der Nazis.
Besuch des US-Vizepräsidenten Mike Pence

Stiftung Bayerische Gedenkstätten/ et

Im Gespräch mit dem US-Präsidenten unterstrich Stiftungsdirektor Freller die historische Bedeutung, die von Dachau ausginge: In Deutschland zeige wohl kein anderer Ort besser auf, wie wichtig das couragierte Eintreten der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg gegen Nazi-Deutschland war. Freller verband diesen Dank gleichzeitig mit einer Bitte: „Helfen Sie als Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika in besonderer Weise mit, dass unsere Welt wieder friedlicher wird! Und nie mehr wieder unschuldige Menschen Hass, Leid und Mord ausgesetzt sind! Wir hoffen auf Sie!“

Neben der Besichtigung der noch bestehenden historischen Lagergebäude legte der US-Vizepräsident gemeinsam mit seiner Familie einen Kranz für die NS-Opfer am internationalen Mahnmal nieder. Zum Abschluss besuchte er mit der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München/Oberbayern, Dr. Charlotte Knobloch, die jüdische Gedenkstätte und nahm an einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche der Gedenkstätte teil.

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